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Shiatsu-Ausbildung

Die jahrhunderte alte japanische Hausmedizin

Shiatsu ist eine körpertherapeutische Methode, die uns ein tiefes Verständnis vom komplexen Miteinander von Körper und Geist ermöglicht. Als Synthese von chinesischer Massage (ANMA) und westlichen Therapieanwendungen wurde Shiatsu über Jahrhunderte hinweg von Lehrenden an Schüler weitergegeben.

Shiatsu-Ausbildung beginnt am 22.10.2016

Die einfühlsame Behandlungsmethode des Shiatsu trägt entscheidend zu einer Harmonisierung von Körper und Geist bei und hilft uns, das Qi wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Shiatsu heisst übersetzt “Fingerdruck” und orientiert sich am ganzheitlichen Ansatz der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Jeder Mensch wird von einer Lebensenergie durchströmt, die in Japan auch Qi oder Ki genannt wird. Gerät unser Qi ins Stocken, sind Beschwerden wie Kopf- und Rückenschmerzen sowie generelle Funktionsstörungen des Organismus die Folge. Shiatsu-Anwendungen regen die natürlichen Heilungskräfte des Körpers mithilfe von Handberührungen an und haben über das Nervensystem einen beruhigenden und gleichzeitig belebenden Einfluss auf den gesamten Organismus.
Da Blockaden unseres Energieflusses der Ursprung aller Symptome sind, konzentrieren wir uns beim Shiatsu auf die Wiederherstellung des inneren und äußeren Gleichgewichts. Auskunft über den körperlichen Energiefluss geben uns die Meridiane – sie spiegeln unseren Zustand wie eine Landkarte.

Unsere Ausbildung richtet sich nicht nur an Menschen mit therapeutischem Hintergrund, sondern an jeden, der Wärme und Heilung spenden und empfangen möchte. Da jeder Kontakt mit einem Meridian ein Kontakt mit dem Leben des Behandelten ist, müssen Rücksichtnahme, Verantwortungsbewusstsein und Wertschätzung im Umgang mit Shiatsu-Behandlungen Grundlage sein. Die Methode basiert auf äußerem Kontakt und Berührung, die in unserer individualisierten Gesellschaft Mangelware sind. Unsere Schüler lernen Mittel und Wege, um die Ursachen des Ungleichgewichts zu erkennen, echten zwischenmenschlichen Kontakt aufzunehmen und durch Interaktion auf einer tieferen Ebene, so die Balance wiederherzustellen.
Lernen durch Selbsterfahrung wird durch die Vermittlung von fernöstlichen Ideen und Wissen über das Qi und seinen Einfluss auf den Körper ergänzt.

Das erste Level der Ausbildung dauert sechs Monate und ist breit gefächert. Inhalte sind die grundlegenden Prinzipien von Shiatsu, der menschlichen Anatomie sowie fernöstlicher Lehren. Bereits im Laufe dieser Phase können wir nahe Freunde und Verwandte behandeln. Das Wissen über die Meridiane öffnet die Türen zur Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), die von einem erfahrenen Arzt unterrichtet wird. Zwischen den Wochenenden haben die Schüler Zeit, das Gelernte zu vertiefen und anzuwenden. Ihre Lernerfahrungen sollten sie schriftlich festhalten – es handelt sich hierbei um einen wichtigen Teil der Ausbildung. An regelmässig stattfindenden Übungsabenden gibt es Raum für Fragen und zum weiteren Trainieren.

Durch Shiatsu lernen wir, was es heisst, eins zu sein. Diese kostbare Erkenntnis können wir bewahren und gleichzeitig weitergeben und haben dadurch die Chance, uns, unseren Körper und unsere Umwelt positiv zu beeinflussen.
Weitere Dozenten sind:
Cem Akbulut – Arzt für TCM

Inhalt der Ausbildung:

  • Traditionell Asiatische Medizin
  • Meridianlehre
  • Entstehung von Shiatsu
  • Geschichte von Shiatsu
  • Persönliche und Mentale Haltung
  • Befundung
  • Nervensystem
  • Anatomie
  • Kommunikation und Berührung
  • Yin Yang Philosophie
  • ZEN und Zentriertheit
  • Energie und Strukturlehre

Dauer & Ort
Die Ausbildung besteht aus jeweils 6 Lehreinheiten an den Wochenenden
(Sa./So. 9.30h-18.00h) und findet in der Praxis Jörg Preuss in der Zweigstr. 10, im Zentrum von München (Nähe Stachus) statt.

Gruppengröße, Dozenten & Kosten
ca. 10 Teilnehmern mit 2 Dozenten:
Jörg Preuss (Therapeut für traditionell asiatische Behandlungen)
Cem Akbulut (Arzt & Traditionelle Chinesische Medizin (TCM))
Ausbildung in sechs Lehreinheiten € 1.960,44 inkl. MwSt.
Tutorium € 160,–

Bei Bedarf sprechen Sie mit uns über Möglichkeiten der Finanzierung.

Rahmenbedingungen:
1. Übungseinheiten mit Dokumentation: Die Teilnehmer arbeiten mit jeweils zwei Personen aus ihrem privaten Umfeld und halten dies in einem sog. Dokumentationsheft fest. Der Empfangende sollte die Anwendung durch seine Unterschrift bestätigen und hat die Möglichkeit eines persönlichen Kommentars.
Tutorium: Jeweils 2 Schüler und ein Dozent treffen sich, um ein genaues Üben der vermittelten Inhalte zu ermöglichen und um auf die individuellen Fragen der jeweiligen Teilnehmer gezielt eingehen zu können.

Prüfung
Verpflichtend für die Anmeldung zur Prüfung ist:
1. Die Teilnahme an mind. fünf Lehreinheiten an den Wochenenden
2. Die Teilnahme an einem Tutorium
3. Die Führung des Dokumentationsheftes mit insgesamt 12 Behandlungen.
4. Prüfungsgebühr: € 280-.

Anmeldung erforderlich